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BeitragVerfasst: Fr 24.12.10 12:27 
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Dieses erneute Auftreten von Weltuntergangsszenarien (ja klar Jahreswechsel und so...), v.a. aber auch eine neuerliche Diskussion hier im Forum dazu, brachte mich auf die Idee zu einem Thema, über das ich in dieser Form schon länger mal ein wenig schreiben wollte.

Es gibt einige Fakten, Punkte über die man sich bereits vor langer Zeit den Kopf zerbrach, die bis heute einer Lösung bedingen, da eine Zukunft andernfalls nicht möglich erscheint.
Genau solche Dinge werde ich (natürlich nur bei gegebenen Interesse) heraussuchen und hier reinstellen.
Rationale Gedanken und Fragestellungen die in einem gewissen Szenario durchaus als "Weltuntergang" interpretiert werden könnten oder zumindest dazu beitragen.


Eines vorweg:
Ich selbst werde in diesem Thread mit keinem Religionsfanatiker oder jemandem diskutieren, der auf einer bestimmten Theorie pocht als ob sein Leben davon abhinge.
Ich betrachte Dinge wissenschaftlich, schließe abwegige Versionen und Vorstellungen nicht aus, sondern werte Fakten aus und schätze die Wahrscheinlichkeit ab.
Stellt sich bei so einer Überlegung dann heraus, dass Darwin recht hatte und die Schöpfungsgeschichte lediglich ein Märchen für Kinder ist damit diese besser einschlafen können - dann ist dem eben so. Stellt sich in weiterer Folge heraus, dass auch Darwin falsch lag und wir von einer Schnecke mit höherer Bewusstseinsebene gezielt gezüchtet worden sind, dann werde ich mich auch damit abfinden müssen, denn so funktioniert logisch analytisches Denken nunmal.


Mein erster Brocken ist ein Video über das ich gestolpert bin.
Eine Dokumentation aus dem Jahre 1967 die sich mit der Frage beschäftigte "Wie wird unsere Zukunft aussehen?"/"Wie wird die Welt im Jahr 2000 aussehen?" und wie mir bereits Huxley und Orwell bewiesen haben, hatten einige Leute damals schon sehr konkrete Vorstellungen was im Bereich des machbaren liegt und was nicht....

Das Video könnt ihr euch hier ansehen:
http://www.youtube.com/watch?v=R_CLb-Z1A_4
Diskussion ohne die Dokumentation gesehen zu haben gibt es in diesem Thread nicht!
Habt ihr kein Interesse und/oder keine Zeit diese Dokumentation zu betrachten, holt das bitte entweder später nach oder verzichtet auf eure Anteilnahme an dieser Diskussion - Diskussion ohne gemeinsamer Gesprächsgrundlage führt zu nichts.

Meine Höhen und Tiefen dieses Videos:
Etwa um die Minute 38 ging mir permanent durch den Kopf Normung - Kontrolle - Drogen = Utopia, ganz im Sinne Orwells und Huxleys wird hier bereits über den Menschen des 21. Jahrhunderts philosophiert.

100 Jahre alt werden wir im Jahr 2000 bereits und auch die Weltbevölkerung ist (wie erwartet) explosionsartig angestiegen (allein in den letzten 10 Jahren um beinahe eine Millarde) - soll ich an dieser Stelle die Wachstumskonstante nach Euler als neue Konstante des Untergangs werten? (Ironie)

Sehr gut gefiel mir allerdings, dass die statistische Prognose für das Jahreseinkommen und die durchschnittliche Arbeitszeit sowie das gesellschaftliche Leben auf das Jahr 2000 zwar noch sehr gut zutreffen, aber bereits 10 Jahre später im Jahr 2010 irgendwie absolut nicht mehr dem entsprechen was man eigentlich vor hatte.
Mich würde zwar eure unvoreingenommene Meinung dazu interessieren, vorweg nur mein Gedanke dazu: Dass ein kapitalistisches Wirtschaftssystem ein Ablaufdatum hat, sollte eigentlich selbsterklärend sein.

Eine weitere Pointe für mich war die Prognose über die Entwicklung der Staaten.
Der Weggang von Nationalstaaten und der Bildung großer internationaler Organisationen sowie generell ein sehr hohes Risiko für internationale Kriege im Jahr 2000.
Ich finde es insofern interessant, denn ungefähr seitdem spitzt sich die Lage tatsächlich immer weiter zu und wenn ich mir so manche Aussage eines Politikers durch den Kopf gehen lasse frage ich mich ernsthaft, wie wir es dennoch schaffen konnten, uns bisher vom Krieg fernzuhalten (= Ihn auf Länder zu begrenzen wo er uns nicht betrifft).


Ich hoffe auf rege Beteiligung.

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BeitragVerfasst: Fr 24.12.10 14:18 
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Der einzige Weltuntergang der uns erwartet, ist dann wenn uns die Sonne verspeisst, dazu ist noch genug Zeit.
Das können wir uns gemütlich von oben ansehen.
Ich empfehlen: www.hs-augsburg.de/~mueckenh/MR/GU08.PPT
am besten ganz hinten anfangen, wie gesagt es ist noch genug Zeit!

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"Wer einen Krieg der Kulturen vermeiden will, muss sich die unabgeschlossene Dialektik des eigenen, abendländischen Säkularisierungsprozesses in Erinnerungen rufen."

Jürgen Habermas


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BeitragVerfasst: Di 28.12.10 06:22 
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Wolfi-WA hat geschrieben:
Der einzige Weltuntergang der uns erwartet, ist dann wenn uns die Sonne verspeisst, dazu ist noch genug Zeit.
Das können wir uns gemütlich von oben ansehen.
Ich empfehlen: http://www.hs-augsburg.de/~mueckenh/MR/GU08.PPT
am besten ganz hinten anfangen, wie gesagt es ist noch genug Zeit!


Hallo!

Ein Gammastrahl kann jederzeit schon zu uns unterwegs sein. Denn das Licht ist ca. 300.000 km/s schnell und somit begrenzt. Wenn wir es sehen ist es schon zu spät.

Wir sehen doch in die Vergangenheit. Was wir am Himmel sehen, dass ist doch längst schon alles vergangen.

Christian


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BeitragVerfasst: Di 28.12.10 06:40 
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Atheist hat geschrieben:
Eines vorweg:
Ich selbst werde in diesem Thread mit keinem Religionsfanatiker oder jemandem diskutieren, der auf einer bestimmten Theorie pocht als ob sein Leben davon abhinge.
Ich betrachte Dinge wissenschaftlich, schließe abwegige Versionen und Vorstellungen nicht aus, sondern werte Fakten aus und schätze die Wahrscheinlichkeit ab.
Stellt sich bei so einer Überlegung dann heraus, dass Darwin recht hatte und die Schöpfungsgeschichte lediglich ein Märchen für Kinder ist damit diese besser einschlafen können - dann ist dem eben so. Stellt sich in weiterer Folge heraus, dass auch Darwin falsch lag und wir von einer Schnecke mit höherer Bewusstseinsebene gezielt gezüchtet worden sind, dann werde ich mich auch damit abfinden müssen, denn so funktioniert logisch analytisches Denken nunmal.


Hallo!

Logisch analytisches Denken ist auch auf die Vergangenheit schauen.

Wenn vor 800 Jahren in Europa einer gesagt hätte, die Erde wäre rund, so denke ich wäre er für verrückt erklärt worden. Die Wahrheit ist, die Erde ist rund.

Also wie kann man sich aufgrund dieser eindeutigen Sachlage auf logisch analytischen Denken verlassen??? Ich finde, vor 800 Jahren war für viele Menschen in Europa das ein logisch analytischen Denken, dass die Erde eine Scheibe ist. Denn bereits vor tausenden Jahren wusste man das die Erde ein Kugel sein muss, aber das Wissen ging verloren. Die heutige Wissenschaft entscheidet nach der Grundlage was sie erkennen können und das war vor 800 Jahren auch nicht anders. Das ist ein begrenztes Wissen. Wie die Geschichte zeigt, ändert sich das dauernd. Verlassen kann man sich auf die Wissenschaft somit nicht.

Wenn ich dich jetzt fragen würde: Ist das Evanglium von Jesus Christus vom Himmel oder von den Menschen?

Wenn du sagst vom Himmel: Dass ist Glauben.

Wenn du sagst von den Menschen, dann ist das nicht richtig. Du kannst höchstens sagen, ich weiß es nicht. Denn wir wissen ja nicht einmal was vor dem Urknall war. Oder ob es mehrere Universen gibt. Oder wie der Aufbau auf der kleinsten Ebene (bei Atomen) funktioniert. Wir könnten aus Atomen rein theoretisch alles aufbauen (Brot, Auto, Flugzeug, Erdöl, Lebewesen,...). Doch wir wissen nicht wie es funktioniert.

Also kann aufgrund dieser eindeutigen Sachlage die richtige Antwort nur lauten: Entweder man glaubt es oder man weiß es nicht.

Ist das für dich ein logisch analytisch gedachter Beitrag und wenn nicht bitte begründe es?

Christian


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BeitragVerfasst: Di 28.12.10 07:18 
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Atheist hat geschrieben:
Mein erster Brocken ist ein Video über das ich gestolpert bin.
Eine Dokumentation aus dem Jahre 1967 die sich mit der Frage beschäftigte "Wie wird unsere Zukunft aussehen?"/"Wie wird die Welt im Jahr 2000 aussehen?" und wie mir bereits Huxley und Orwell bewiesen haben, hatten einige Leute damals schon sehr konkrete Vorstellungen was im Bereich des machbaren liegt und was nicht....


Hallo!

Das war ja bei der Raumfahrt auch nicht anders. Nach der Mondlandung haben viele Menschen gedacht, jetzt geht es schnell bemannt auf den Mars und noch weiter. Darum wurde auch viele Raumfahrtfilme (Raumschiff Enterprise) gedreht auf Grundlage dieser Vorstellungen. Und jetzt fliegt man noch mit der annähernd gleichen Technik wie vor Jahrzehnten ins Weltall. Und das waren oft nur wenige Menschen, durch die das möglich war (Werner von Braun). Russland fiel in der Raumfahrt trotz Riesenvorsprungs zurück nur weil ein Mann starb, der diese Vorsprung möglich machte. Dass heißt auch wiederum: Wir können das nicht entscheiden, welches Talent wer hat. Es liegt nicht in unserer Hand.

Ich glaube, wir könnten auch wieder in die Steinzeit zurückfallen, wenn die Talente fehlen. Wissen ist eines, aber diese Wissen auch umsetzen, dass ist etwas ganz anders. Das hat oft auch nicht viel mit Schulbildung zu tun. Einer der die Mathematik, Physik,... nicht versteht, dem wird man auch trotz aller Bemühungen (beste Schulsystem auf der Welt) nicht dazu bringen können, eine Rakete bauen zu können, wenn das Talent fehlt.

Es gab meiner Meinung nach zwei Quantensprünge in der Menschheit, dass sind kurze Zeiträume in der sich das ereignete.

Der erste: Vom Ackerbau und Viehzucht innerhalb kürzester Zeit dann der Bau von Pyramiden, die Beschäftigung mit Astronomie und Mathematik, Schrift.

Der zweite: Das 20. Jahrhundert (Auto, Flugzeuge, Raumfahrt, usw...).

Christian


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BeitragVerfasst: Di 28.12.10 12:08 
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Christian090676 hat geschrieben:
Ist das für dich ein logisch analytisch gedachter Beitrag und wenn nicht bitte begründe es?


Ja, aber auch wenn's am Thema vorbeigeht, mit ein paar Dingen wirst du dich anfreunden müssen:

Vor 800 Jahren war unsere Gesellschaft massiv anders, die heutige wissenschaftliche Vorgehensweise existierte kaum bis gar nicht (die Christen haben nicht gerade positiv dazu beigetragen; um diesen Seitenhieb an dieser Stelle auch los zu werden).
Natürlich gibt es auch heute und gab es in den letzten 150 Jahren Themen, bei denen von vornherein neue Ideen oder Theorien auf starke Ablehnung stoßen, gängige Praxis sieht aber auf lange Sicht heutzutage so aus:

Du Beobachtest etwas (Feuer) und versuchst es zu erklären.
Hast du eine Idee, versuchst du diese in ein Modell(mathematik(vektorrechnung,differentialgleichungen,...),physik(mechanische&thermodynamische physik, quantenmechanik,...),chemie(organische chemie, anorganische chemie,...), zu bringen, mit dem du möglichst gute Zusammenhänge herstellen oder weitere Vermutungen erstellen/prüfen kannst.
Zu guter Letzt: Die Idee kommt mit den Daten aus dem Modell auf den Prüfstand - ein reproduzierbares Experiment wird durchgeführt und dokumentiert.

Soll heißen, heute ist natürlich nicht vor 800 Jahren.
Damals wurde man für neuartige Ideen gerne mal gehängt oder verbrannt.
Heute wird man gerne mal todgeschrien in wissenschaftlichen Kreisen, dafür allerdings, wird eine Theorie schnell mal wieder interessant wenn ein bestimmtes Modell an seine Grenzen stößt.
In der Praxis gehen wir nicht einmal davon aus, dass nur ein einziges Modell richtig ist, aufgrund dessen, dass sich unsere Modelle immer aus unseren Beobachtungen und der Kreativität ergeben, kommt es durchaus vor, dass mehrere widersprüchliche Modelle Gültigkeit besitzen(Welle-Teilchen Dualismus als Beispiel).


Christian090676 hat geschrieben:
Wenn ich dich jetzt fragen würde: Ist das Evanglium von Jesus Christus vom Himmel oder von den Menschen?

Jesus war ein Mensch, allein aus der Tatsache heraus folgt, dass das Evangelium von uns Menschen ist.

Zitat:
Oder ob es mehrere Universen gibt. Oder wie der Aufbau auf der kleinsten Ebene (bei Atomen) funktioniert. Wir könnten aus Atomen rein theoretisch alles aufbauen (Brot, Auto, Flugzeug, Erdöl, Lebewesen,...). Doch wir wissen nicht wie es funktioniert.

Das lange Vorwort am Anfang sollte im Prinzip dazu da sein, um genau diese Frage hier besser beantworten zu können.
Glauben - streng gesehen in vielen Bereichen ja.
Wissenschaftlich spricht man allerdings bei einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von Wissen - gibt es ein Modell mit höherer Wahrscheinlichkeit, dann ist dieses Modell die neue Realität. Da ist im Prinzip nicht viel mehr als Wörter zu tauschen: Nenne ich den Apfel von heute an grün und die Birne rot, nun dann hat das keine Auswirkungen auf mein Obst sondern auf meine Betrachtungsweise. Ist diese nun zielführender als zuvor, dann ist das nur erstrebenswert.

So wissen wir zum Beispiel, dass es nur ein Universum gibt.
So gab es die Vermutung von vielen, wenn nicht unzähligen Parallelwelten,...was sich mittlerweile als mathematischer Unfug herausgestellt hat - auch logisch ergäbe so etwas kaum Sinn.
Für den Aufbau der Atome haben wir seit langer Zeit einige verschiedene Modelle wobei jedes seinen Zweck erfüllt. So haben wir auch Modelle für die räumliche Struktur von Molekülen und Atomen, wir wissen also sogar sehr genau wie diese aussehen - wie sie funktionieren sogar noch besser.

Wie wir wiederum aus Atomen etwas herstellen wissen wir auch sehr gut, denn das machst du bereits tagtäglich in deinem Körper.
Wenn du meinst Atome wie bei einem Legobausatz zusammen zu setzen....nun auch das können wir. Diesen wissenschaftlichen Zweig nennen wir Nanotechnologie und zu den modernen Errungenschaften aus dieser Disziplin zählen bspw.: Hochleistungsmaterialien(carbonfasern die wir sowohl für Gebäude als auch für Fahrzeuge verwenden), Goretex Textilien, wasserabweisende Beschichtungen, LED und OLED Bildschirme, und und und noch viel mehr.


Ich glaube nicht, dass ich diese oder jene Materialien aus Atomen herstellen kann und ich glaube nicht, dass diese oder jene Energie per Welle transportiert wird,
ich weiß es.

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BeitragVerfasst: Mi 29.12.10 04:53 
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Atheist hat geschrieben:
Vor 800 Jahren war unsere Gesellschaft massiv anders, die heutige wissenschaftliche Vorgehensweise existierte kaum bis gar nicht (die Christen haben nicht gerade positiv dazu beigetragen; um diesen Seitenhieb an dieser Stelle auch los zu werden).
Natürlich gibt es auch heute und gab es in den letzten 150 Jahren Themen, bei denen von vornherein neue Ideen oder Theorien auf starke Ablehnung stoßen, gängige Praxis sieht aber auf lange Sicht heutzutage so aus:


Hallo!

Die Technik war anders. Ich denke die Gesellschaft war nicht anders. Kriege wurden vor 800 Jahren geführt und werden auch heute noch geführt. Nur mit der heutigen Technik umso grausamer, wie der zweite Weltkrieg zeigte.

Wissenschaftliche Vorgehensweise war anders, auch aufgrund weniger technischen Möglichkeiten, aber das ändert ja nichts daran, dass wir eigentlich nichts wissen. Wir sitzen trotz allem dem noch immer in einem Raum (Universum) ohne Fenster und Türen. Das hat auch die heutige Wissenschaft nicht geändert. Wir wissen mehr über den Raum, aber dass ist auch schon alles.

Christian


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BeitragVerfasst: Mi 29.12.10 05:01 
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Atheist hat geschrieben:
Christian090676 hat geschrieben:
Wenn ich dich jetzt fragen würde: Ist das Evanglium von Jesus Christus vom Himmel oder von den Menschen?

Jesus war ein Mensch, allein aus der Tatsache heraus folgt, dass das Evangelium von uns Menschen ist.


Hallo!

Ich habe gefragt: Ob das Evangelium von Jesus Christus vom Himmel oder von den Menschen stammt?

Ich habe nicht gefragt, ob Jesus ein Mensch war, denn das ist bekannt.

Und ob das Evangelium von Jesus Christus vom Himmel oder von den Menschen stammt, dass kannst du nicht wissen. Du kannst daran glauben. Das ist eine Tatsache.

Christian


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BeitragVerfasst: Mi 29.12.10 05:36 
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Atheist hat geschrieben:
So wissen wir zum Beispiel, dass es nur ein Universum gibt.
So gab es die Vermutung von vielen, wenn nicht unzähligen Parallelwelten,...was sich mittlerweile als mathematischer Unfug herausgestellt hat - auch logisch ergäbe so etwas kaum Sinn.
Für den Aufbau der Atome haben wir seit langer Zeit einige verschiedene Modelle wobei jedes seinen Zweck erfüllt. So haben wir auch Modelle für die räumliche Struktur von Molekülen und Atomen, wir wissen also sogar sehr genau wie diese aussehen - wie sie funktionieren sogar noch besser.

Wie wir wiederum aus Atomen etwas herstellen wissen wir auch sehr gut, denn das machst du bereits tagtäglich in deinem Körper.
Wenn du meinst Atome wie bei einem Legobausatz zusammen zu setzen....nun auch das können wir. Diesen wissenschaftlichen Zweig nennen wir Nanotechnologie und zu den modernen Errungenschaften aus dieser Disziplin zählen bspw.: Hochleistungsmaterialien(carbonfasern die wir sowohl für Gebäude als auch für Fahrzeuge verwenden), Goretex Textilien, wasserabweisende Beschichtungen, LED und OLED Bildschirme, und und und noch viel mehr.


Hallo!

Nanotechnologie ist für mich eine Veränderung der Eigenschaft von Materialien. Für mich ist das kein Legobausatz zusammensetzen. Denn man schaut sich die Eigenschaften in der Natur an und kopiert sie nach.

Auch schafft man nicht neues Leben mit der künstlichen Befruchtung. Denn den Aufbau übernimmt die Natur, die bereits da ist.

Heute wissen wir viel mehr als vor 100 Jahren bzw. 1000 Jahren, aber das ist trotzdem noch immer ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das Parralellwelten mathematischer Unfug sein soll, davon habe ich noch nichts gehört. Die Stringtheorie ist doch jetzt gerade in aller Munde.

Beobachten können wir die kleine grosse Welt der Atome. Für mich ist es möglich, dass jedes Quarks ein eigenes Universum beinhalten kann. Denn was sind Grössenverhältnisse. Wir können die Grössenverhältnisse in unserem Universum mathematisch beschreiben, die aber für uns nicht vorstellbar sind. Unser Gehirn stösst da an seine Grenzen.

Ich denke, jede mathematische Berechnung, die das Universum im Ganzen beschreiben will, ist nicht vollständig. Wie kann man da Parralellwelten ausschließen? 1+2 kann nicht 4 sein.

Wer weiß vielleicht hat eine andere Parralellwelt andere Eigenschaften, die uns jetzt nicht bekannt sind. Auch Newton hat die Kräfte die er beschrieb auch auf das ganze Weltall anwenden wollen. Wo er sich aber irrte.

Christian


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BeitragVerfasst: Mi 29.12.10 12:54 
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Grüße!
Also,...

Christian090676 hat geschrieben:
Nanotechnologie ist für mich eine Veränderung der Eigenschaft von Materialien. Für mich ist das kein Legobausatz zusammensetzen. Denn man schaut sich die Eigenschaften in der Natur an und kopiert sie nach.
Beobachten können wir die kleine grosse Welt der Atome. Für mich ist es möglich, dass jedes Quarks ein eigenes Universum beinhalten kann. Denn was sind Grössenverhältnisse. Wir können die Grössenverhältnisse in unserem Universum mathematisch beschreiben, die aber für uns nicht vorstellbar sind. Unser Gehirn stösst da an seine Grenzen.

Genau aus diesem Grund haben wir unsere Modelle der Mathematik, der Physik, etc.
Damit wir Dinge in einem Medium beschreiben, das wir verstehen können.
Ich kann mir den molekularen Aufbau von Gegenständen oder die Zellstruktur von Lebewesen sehr gut vorstellen, eben aufgrund unserer Modelle und das obwohl wir hier von einer Größendimension von 10^-9 bis 10^-15 Meter.

Die Nanotechnologie jedenfalls beschreibt ein Gebiet, wo wir bewusst auf kleinster Ebene operieren.
Das kann bereits etwas dermaßen simples wie eine Säure-Basen Reaktion sein, aber auch etwas völlig neues, was vorher in dieser Form einfach nicht existierte.
LED/OLED Bildschirme sind hier wieder das prominenteste Beispiel.
Wie in einem Legobausatz arbeiten wir aber dennoch, aus einer gewissen Perspektive betrachtet, wenn wir versuchen neue Materialien herzustellen wie bspw. Carbonstrukturen zum Bau von Gebäuden oder zur Herstellung neuer Materialien wie bspw. ein Stoff der typische Eigenschaften von Stahl aufweist und trotzdem so flexibel wie Gummi ist.

Quarks die ein Universum beeinhalten,...also ich weiß nicht was ich sagen soll.
Quarks sind Elementarteilchen die wir experimentell nachweisen können. Wir können ihre Ladung, Spannung und Masse messen. Also wie ein beliebiges Element oder ein Apfel...und ein Apfel ist kein Universum.

Christian hat geschrieben:
Das Parralellwelten mathematischer Unfug sein soll, davon habe ich noch nichts gehört. Die Stringtheorie ist doch jetzt gerade in aller Munde.
Wer weiß vielleicht hat eine andere Parralellwelt andere Eigenschaften, die uns jetzt nicht bekannt sind. Auch Newton hat die Kräfte die er beschrieb auch auf das ganze Weltall anwenden wollen. Wo er sich aber irrte.

Das Konzept der Parallelwelten ergab sich als sehr theoretische Annahme aus einer mathematischen Überlegung heraus.
Als diese im Laufe der Jahre genauer untersucht wurde stellte sich genau diese Annahme als äußerst unwahrscheinlich heraus.
Wenn du trotzdem an unsichtbare Welten glauben möchtest: Die gibt es trotzdem.
Deine Sinnesorgane sind auf bestimmte Wellenlängen (bspw.: Augen: 400-800nm) beschränkt - alles darüber und darunter können wir nicht wahrnehmen, ist für uns also "unsichtbar" oder eben im Bereich größer-kleiner von ~16Hz-19kHz "unhörbar".

Newtons Gravitation wenden wir heute auch auf das gesamte Universum an, der Mangel an Informationen ist es schlussendlich was die Probleme mit der Gravitation ergeben.
Aus diesem Grund gibt es auch den Begriff der "dunklen Materie" und "dunklen Energie" - man spricht hierbei von einer Menge von Teilchen/Energien die wir schlicht und einfach noch nicht messen können, aber existieren müssten um unsere bisherigen Modelle anwenden zu können.

Die Stringtheorie wiederum ist ein Beispiel für konkurrierende Modelle. Eine andere Sichtweise auf die Dinge um uns herum.
Die Stringtheorie ist v.a. deswegen aktuell, weil man damit versucht die Quantenphysik mit unserer klassischen Physik im makroskopischen Bereich mit Relativitätstheorie zu vereinen.
Quantenphysik und Relativitätstheorie schließen sich gegenseitig aus, genau hier sucht man ein geeignetes Verbindungsstück die diese Theorien miteinander vereint. Das ist allerdings nicht ungewöhnliches, sondern genau das ist wissenschaftliches Vorgehen.
Man denkt, versucht und probiert und wenn's nicht passt, muss was neues her - eben aufgrund dieser Vorgehensweise ist keine Religion eine Wissenschaft.

Und bevor hier eine Diskussion über genau das hier ausbricht: Die Wissenschaft ist lediglich Denken im großen Maßstab.
Sinnvoll angewendeter Hausverstand in Modellen in denen sich Menschen weltweit untereinander verständigen können.
Jede Religion ist letzten Endes der Versuch die Welt zu beschreiben mit den Mitteln denen uns zu der jeweiligen Zeit zur Verfügung stand.
Als wir nicht wussten warum Blitze vom Himmel fallen, warf ein sehr großer Mensch sie von oben runter - heute sind es elektrostatische Ladungen die sich spontan entladen und morgen wissen wir vielleicht was Blitze tatsächlich sind.
Zu sagen: Wissenschaft ist Schwachsinn bedeutet auch: Religionen und generelles Denken ist Schwachsinn. Nur wenn du aufhörst zu denken gibt es keine Wissenschaft mehr.

Christian hat geschrieben:
Wie kann man da Parralellwelten ausschließen?

Wir können die Masse dieses Universums berechnen.
Parallelwelten waren Gedankenspiele, philosophische Fragen ob es denn möglich sei.
Unsere heutige Wissenschaft sagt sehr klar:Äußerst Unwahrscheinlich.

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BeitragVerfasst: Mi 29.12.10 13:17 
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Also zu dem Video muss ich sagen, wirklich visionär und überraschend was die Wissenschaftler damals schon vorausgesagt haben.

Jedoch muss man sagen das man besonders im Bereich der Überbevölkerung nur Fehler gemacht hat und diese nicht unterbunden hat. Z.B. Nahrungsmittelhilfen
Wobei da AIDS eine Rolle gespielt hat. Es ist nun mal so das die Nahrungsmittel auf der Welt nicht grenzenlos sind.

Die meisten Vorraussagen sind jedoch alleine an der begrenzten Finanzierung, begrenzten wirtschaftlichen Nutzen und des geforderten technischen Standards gescheitert.

Was aber den Wissenschaftlern hoch anzurechnen ist, ist die Tatsache das diese noch wissen was lebenswert ist/wäre und was nicht und ihr Gewissen, das fehlt bei den heutigen Wissenschaftlern zur Gänze. Noch dazu kommt es mir so vor das die unglaublich visionären Gedanken der damaligen Zeit heute total fehlen.
Alleine solche Sendungen sind Mangelware geworden, statt dessen wird auf Verblödung gesetzt und versucht die Menschen und deren soziales Ansehen von der "Modetechnik" abhängig zu machen. Siehe I-Phone, Smartphones, teure Autos, speziell auch Facebook.... was wenn man rational Denkt alles nur Müll ist.
Der Wegfall der Menschlichkeit und des Individualismus geht mit der Moderne eben über den Bach... Auch die Selbstentscheidung wird in Zukunft durch die Bevormundung anderer abgelöst. Siehe Rauchverbote, Abgaspickerl...

Ob das Ganze in einem Weltuntergang mündet?
Tja da möchte ich nicht nein sagen, wenn auf alle Fälle ein 3. Weltkrieg bei dem es aber um Essenzielles geht, wie z.B. Zugang zu Wasser oder Nahrung, Energievorkommen (Erdgas und Erdöl) oder andere Vorkommen wie Stahl, Gold.....

Wobei sich da dann die Frage stellt: Fortschritt über alles auch wenn es heißt die Erde bis auf das Letzte auszubeuten oder mal die entstandenen Probleme in den Griff zu bekommen? Den die Probleme sind die gleichen wie in den 60 Jahren und die haben sich nur verschlimmert. Was bringt uns der Fortschritt dann? Besseres Leben wo doch die Familie durch die Moderne eher in Gefahr ist? Oder das wir uns durch I-Phones und Co besseres Ansehen kaufen können in dieser gesichtslosen Welt? Schluss endlich geht es ja nur darum ein schönes Leben zu haben, dass auch Lebenswert ist und eine Familie zu gründen auf die man sich verlassen kann. Zuerst sollte man auf die Erde schaun, alles so regeln das alles passt und danach seine Blicke in den Himmel/All richten. Denn wenn ein Kartenhaus unten nicht richtig steht wird man es nicht hoch bauen können ;)

Wobei, liegt es in der Natur des Menschen mit den gegebenen Umständen nicht zu frieden zu sein auch wenn sie perfekt wären? Siehe die Geschichte von Adam und Eva :wink: Nur zum überlegen.


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