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 Betreff des Beitrags: HIV / AIDS
BeitragVerfasst: Di 23.11.04 18:19 
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Da ich grade bei dem Verhütungsthread erschütterndes festgestellt habe, habe ich mich als braver österreichischer staatsbürger dazu durchgerungen mal etwas über aids zu posten:

Wie kann HIV übertragen werden?

HIV kann nur übertragen werden, wenn es in ausreichender Menge in die Blutbahn oder auf die Schleimhäute gelangt. Eine Ansteckung ist möglich über Blut – auch Menstruationsblut –, Sperma, Scheidenflüssigkeit und Muttermilch, die das Virus in hoher Konzentration enthalten können.



Sexuelle Übertragung

Am häufigsten wird HIV beim Sex ohne Kondom übertragen.

Analverkehr: Die Darmschleimhaut ist äußerst empfindlich und kann HIV direkt aufnehmen. Das Virus kann aber auch über winzige, nicht sichtbare Verletzungen am Penis oder über bestimmte Zellen an der Eichel aufgenommen werden.

Vaginalverkehr: Durch kleine, nicht spürbare Verletzungen der Scheide oder Reizungen der Gebärmutter (z.B. durch die Spirale oder durch Pilze und andere sexuell übertragbare Erreger) kann infektiöses Sperma in die Blutbahn der Frau gelangen. Umgekehrt können Scheidenflüssigkeit und Menstruationsblut durch winzige Hautrisse am Penis auch zur Ansteckung des Mannes führen. HIV wird jedoch leichter vom Mann auf die Frau übertragen als umgekehrt. Während der Periode ist das Infektionsrisiko für die Frau wie für den Mann erhöht.

Oralverkehr: "Blasen", "Lecken" oder "Lutschen" birgt ein Risiko, wenn Sperma oder Menstruationsblut in den Mund der Partnerin/des Partners gelangt.

Das Risiko, sich und andere mit HIV anzustecken, ist erhöht, wenn man eine sexuell übertragbare Krankheit wie Syphilis oder Tripper hat. Auch deshalb ist es wichtig, solche Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wer häufig mit wechselnden Partner(inne)n Sex hat, sollte sich regelmäßig – z.B. alle halbe Jahre – daraufhin untersuchen lassen.


Übertragung beim Drogengebrauch

Menschen, die sich Drogen spritzen („fixen“), haben ein sehr hohes Infektionsrisiko, wenn sie ein bereits von einer anderen Person benutztes Spritzbesteck verwenden. Hierbei kann nämlich infiziertes Blut – über kleine Blutreste im Spritzbesteck – direkt in die Blutbahn eindringen. In diesen Blutresten hält sich das Virus unter Umständen mehrere Tage! Ein Infektionsrisiko besteht auch beim Aufteilen der Droge mittels gebrauchter Spritzbestecke und beim Verwenden gebrauchten Zubehörs (Löffel, Filter, Tupfer). Außerdem kann man sich dabei sehr leicht mit Hepatitis infizieren.


Mutter-Kind-Übertragung

Kinder von HIV-positiven Frauen können während der Schwangerschaft und beim Stillen, vor allem aber während der Geburt angesteckt werden. Das Übertragungsrisiko hängt dabei wesentlich vom Gesundheitszustand der Mutter sowie von vorbeugenden Maßnahmen ab. Unter optimalen Bedingungen kann die Übertragungsrate von etwa 20–40 Prozent auf unter 2 Prozent gesenkt werden: einerseits durch einen Kaiserschnitt vor Einsetzen der Wehen, die gezielte Einnahme von Medikamenten gegen HIV in den letzten Wochen der Schwangerschaft und den Verzicht auf das Stillen, andererseits durch eine vorsorgliche zwei- bis sechswöchige antiretrovirale Behandlung des Babys.


Blut und Blutprodukte

Menschen mit Hämophilie (Bluter) sind heute nicht mehr durch das für sie lebenswichtige Blutplasmakonzentrat HIV-gefährdet. Durch bestimmte Herstellungsverfahren und durch Tests wird weitestgehend sichergestellt, dass Blutprodukte kein HIV enthalten.

Um eine Übertragung von HIV bei Bluttransfusionen zu verhindern, werden in der Bundesrepublik seit 1985 alle Blutspenden in Routineverfahren auf HIV-Antikörper untersucht. Dabei besteht allerdings ein (äußerst geringes) Restrisiko wegen der "diagnostischen Lücke", also dem Zeitraum zwischen der eventuellen Ansteckung des Spenders/der Spenderin und der Nachweisbarkeit von Antikörpern (bei HIV etwa 12 Wochen).

Wie wird HIV nicht übertragen?

HIV gehört zu den schwer übertragbaren Krankheitserregern. Das Virus ist sehr empfindlich und außerhalb des menschlichen Körpers unter Alltagsbedingungen nicht "lebensfähig". Die üblichen Hygienemaßnahmen im Haushalt und im Krankenhaus reichen aus, um es unschädlich zu machen.

In Blutresten in gebrauchten Spritzen allerdings kann sich das Virus über mehrere Tage halten!

HIV wurde zwar auch in Urin, Kot, Speichel, Schweiß und Tränenflüssigkeit nachgewiesen, jedoch nur in sehr geringer Menge, die für eine Ansteckung in der Regel nicht ausreicht.


Deshalb besteht keine Ansteckungsgefahr bei

Händedruck, Umarmen, Streicheln

Anhusten oder Anniesen

Benutzen derselben Teller, Gläser und Bestecke

Benutzen von Toiletten, Bädern oder Saunen

Zusammenarbeiten und -wohnen mit Menschen mit HIV/AIDS

Betreuen und Pflegen von Menschen mit HIV/AIDS.

Auch beim Küssen kann HIV nicht übertragen werden, solange sich am Mund und im Mundraum keine Wunden befinden.


ich denke mal auch wenn wirs schon 100 mal gehört haben -> durchlesen schadet nicht ;)

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Zitat:
(...)er hat die zahl 88 in seinem user namen 88 bedeutet: hay hitler(...)


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BeitragVerfasst: Di 23.11.04 18:31 
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und wie vermeidet man die ansteckung mit hiv????

beim sex mit gummis würd ich mal sagen
und bei pflegepersonal, sanis etc... handschuhe und vorsichtiger umgang mit nadeln

beim normalen zwischenmenschlichen kontakt mit einem hiv infizierten kann nichts passieren

wobei es meiner meinung auch gut wäre, über andere krankheiten zu informieren, denn es wird nicht nur hiv beim sex übertragen!

lg sunny

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BeitragVerfasst: Di 23.11.04 18:35 
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jedoch sehe ich mich hier nicht verpflichtet die aufklärung zu übernehmen! das sollen schon mal die eltern oder lehrer machen!

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BeitragVerfasst: Di 23.11.04 18:42 
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Poecki hat geschrieben:
jedoch sehe ich mich hier nicht verpflichtet die aufklärung zu übernehmen! das sollen schon mal die eltern oder lehrer machen!

das habe ich auch nicht verlangt von dir, es war nur eine allgemeine anregung :D

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BeitragVerfasst: Mi 24.11.04 08:06 
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also ehrlich seitdem seimon über dem forum wacht, entwickelt sich alles wieder zum besten.... respekt mal von meiner seite dazu!

zum thema:

In Österreich sind bis bislang ca. 2.330 Menschen an AIDS erkrankt. (Quelle: SCIENCE.ORF.AT) Wenn mann aber dann bedenkt, wieviele Leute HIV haben müssen, finde ich es mehr als respektlos zu sagen in Österreich besteht keine Gefahr...


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BeitragVerfasst: Mi 24.11.04 10:15 
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Mich würde mal interessieren wieviele Leute sich jährlich in Mallorca und Ibiza anstecken. Das sind ja die Popphochburgen schlecht hin.

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BeitragVerfasst: Mi 24.11.04 22:39 
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Also ich denke das In Ibiza da vieles übertragen wird.

Nichts zu vergessen die ganzen Touristen auf Thailand und in Osteuropa dort blüht der Virus wie die Blume auf einer Frühlingswiese !

Bedenklich ist der Zustand in Afrika: Durch Erniedrigung und mangelnde Aufklärung/Wissen (vorallem der Frauen) ist z.B Südafrika die Weltweit führende Nation mit Prozentanteil an der Bevölkerung an HIV Erkrankten ! :cry:

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BeitragVerfasst: Do 25.11.04 09:27 
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Seid mal ehrlich!!

Was würdet ihr tun wenn eure beste Freundin bzw eurer bester Freund oder sogar euer Lebenspartner sich mit HIV Infiziert hat?


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BeitragVerfasst: Do 25.11.04 09:51 
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kA?

könnt ich dich genauso fragen

"was würdest du tun wenn blaue aliens auf unserem planeten landen dich nackt ausziehen zur königin von mesepotamien machen und du dann zu sexuellen experimenten herangezogen wirst"

:roll:

sorry aber das kommt meiner meinung nach auf die sitouation an, denn man kann nie vorher sagen was man tun würde!
1. kommt es anders
2. als man denkt

;)

mfg

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BeitragVerfasst: Do 25.11.04 09:51 
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invisible18 hat geschrieben:
Seid mal ehrlich!!

Was würdet ihr tun wenn eure beste Freundin bzw eurer bester Freund oder sogar euer Lebenspartner sich mit HIV Infiziert hat?



Wieviel ist dir der Mensch wert?
Was bedeutet er/sie für dich?
Damit hat sich die Frage schon geklärt.
Auch wenn sich das leichter anhört als es ist.


(
Freunde kommen und gehen,
wenn wir nicht daran glauben, daß Freundschaft bleibt.
[Dr. phil. Ernst R. Hauschka]
)

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... und wir,
ja wir sind durch unser gehen das,
das wir mit unserem bleiben nie hätten werden können


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BeitragVerfasst: Do 25.11.04 11:55 
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Also ich melde mich freiwillig für diese sexuellen Experimente. :D

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BeitragVerfasst: Do 25.11.04 12:09 
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Na ihr habt wohl in Eurer Kindeheit die Fanthasien nicht genug Ausleben dürfen?! *spinner*

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BeitragVerfasst: Do 25.11.04 12:51 
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in den meisten Foren, auch in diesem, gibt es eine Erfindung, die heißt "editier-Funktion"

benutzen kannst du sie, indem du sie mit diesem Knopf Bild aktivierst!

so kannst du deine Beiträge bearbeiten, wenn du was hinzuzufügen hast, und musst nicht immer einen DOPPELPOST machen!


du verstehen? :D :D

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habe beim herumsurfen einen artikel gefunden, der mich ermutigt hat, diesen alten thread hochzuholen.

http://www.orf.at/060604-228/index.html

in armutsländern ist es sicher ein grosses problem, hiv zu bekämpfen, wenn nicht sogar ein sinnloses unterfangen, aber ist es nötig, in unseren breiten damit so viel konfrontiert zu werden?
wir leben in einer aufgeklärten welt, da ist es ja fast nicht mehr möglich, dass man sich ansteckt, wenn man gewisse risiken abschätzt..und diese einfach nicht eingeht

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BeitragVerfasst: Mo 05.06.06 11:34 
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ich mach das thema mal sticky denn mich erschüttert es auch zeitweise was ich in dem thread "das 1. mal" oft lese ... irgendwie ist AIDS aus dem bewusstsein der jüngeren generation verschwunden.. (aber ich möchte hier nicht als moralapostel auftreten)

deswegen hier noch ein bisschen information zur krankheit selber:

Die Abkürzung Aids (auch AIDS) steht für Acquired Immune Deficiency Syndrome (englisch für erworbenes Immundefektsyndrom). Aids ist eine Immunschwächekrankheit und die Folge einer Infektion mit dem HI-Virus(HIV), das eine allmähliche Zerstörung des Immunsystems bewirkt. Die Folge sind Sekundärinfektionen (auch opportunistische Infektionen genannt) und Tumore, die in bestimmter Kombination das Syndrom Aids definieren. Trotz Behandlung führen diese Folgeerkrankungen früher oder später zum Tod. Zur Diagnose werden Antikörper oder Virusbestandteile im Blut gesucht.

Eine HIV-Infektion verläuft in vier Phasen:

1. Akute Phase (4-6 Wochen)
2-6 Wochen nach einer Infektion können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Nachtschweiß, geschwollene Lymphknoten, Übelkeit usw. auftreten. Manche Patienten bemerken diese Symptome jedoch nicht oder sie haben keine.
2. Latenzphase (meist mehrjährig)
In dieser Zeit vermehrt sich das Virus im Körper. Betroffene, sofern sie von ihrer Infektion wissen, leiden allenfalls psychisch darunter, körperliche Symptome treten hingegen keine auf.
3. (A)ids (R)elated (C)omplex Es treten die gleichen Beschwerden wie in der Akuten Phase auf. Sie gehen jedoch nicht mehr zurück.
4. Krankheitsphase
Die Diagnose „Aids“ wird gestellt, wenn bei einem HIV-Positiven bestimmte Infektionen, die sogenannten Aids definierenden Erkrankungen, festgestellt werden. Diese Infektionen nennt man opportunistische Infektionen. Oft sind die Erreger solcher Infektionen für den gesunden Menschen bzw. ein gesundes Immunsystem harmlos. Durch das geschwächte bzw. vernichtete Immunsystem eines HIV-Positiven kann sich der Organismus jedoch nicht mehr gegen selbst harmlose Erreger wehren und es treten die o. g. Infektionen auf. Als Maß für die Zerstörung des Immunsystems dient die T-Helfer-Zellen-Zahl im Blut eines HIV-Infizierten. Der Standard-Grenzwert ist erreicht, wenn das T-Zell-Niveau eines Patienten unter 200–400 / µl Blut fällt. Die Unterschreitung dieser Grenze stellt eine Behandlungsindikation dar. Es existiert die Theorie, dass nicht jeder, der mit dem HI-Virus infiziert wurde, zwangsläufig Aids entwickelt. Hierzu gibt es jedoch keine gesicherten Erkenntnisse.

Österreich

Ende 2004 lebten etwa 9.400 HIV-Infizierte in Österreich, mehr als die Hälfte davon in Wien. Die Zahl der Neuinfizierungen beträgt seit 2003 etwa 450 pro Jahr. Die niedrigste Rate war 1997 mit 297, die höchste 1993 mit 561 Neuinfektionen. Der Anstieg der Neuinfektionen kann durch das Ende der Aufklärungswelle der 1990er-Jahre erklärt werden.

Zwischen 1983 und 1. Dezember 2005 sind in Österreich 2.463 Menschen an Aids erkrankt und 1.418 gestorben. Von 2003 mit 50 neuen Erkrankungen, stiegen sie im Jahr 2004 auf 65 an.

Im Vergleich der ersten drei Quartale, stiegen die HIV-Neuinfektionen von 317 im Jahr 2003 auf 364 in den Jahren 2004 und 2005 an.

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aids

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BeitragVerfasst: Mo 05.06.06 11:42 
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DANKE LUNA!!!!!!!!!!! :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :X

Gruß
DANIEL


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BeitragVerfasst: Mo 05.06.06 11:43 
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invisible18 hat geschrieben:
Seid mal ehrlich!!

Was würdet ihr tun wenn eure beste Freundin bzw eurer bester Freund oder sogar euer Lebenspartner sich mit HIV Infiziert hat?


Ich denke ich würde versuchen meinen besten freund bzw. meinen lebenspartner so gut zu unterstützen wie ich könnte!

Freunde sind sehr wichtig und "nur" weil er tot krank ist kümmere ich mich trotzdem um sie bzw. verstärkt!

Natürlich würde ich besonders vorsichtig mit ihnen umgehen damit ich mich nicht anstecke!

Schockierend wie wenig leute noch mit kondom verhüten... Hier schockieren mich meist die männlichen Wesen mehr, da es viel zu viele männer gibt die sagen mit gummi gibt es keinen sex!

Somit nehmen mädls die pille und der schutz gegen aids ist futsch!

Aufklärung ist wichtig und der erste schritt zur "bekämpfung" wobei hier wohl eher das verringern der Anzahl an Infizierten ein Ziel sein sollte

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BeitragVerfasst: Mo 05.06.06 23:18 
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Ach da haben wir sie wieder die Seuche unserer Menschheit.....

Darf ich etwas dazu anmerken? Bitte..... Danke.

HIV ist eine Krankheit die extrem überbewertet wird!

STOP! keine flammings jetzt darüber bitte weiterlesen :D

Ich finde es gut das hiermit den Leuten das Risiko bewusst gemacht wird, ABER

Kennt irgendjemand von euch Hepatitis C? Na einer? zwei? Schonmal was gehört?

Ich erkläre es euch.

Hepatitis C ist eine chronische Leberschädigung... landläufig bekannt als Gelbsucht. Führt unweigerlich zum Tod, der ach nicht sehr schön ist.... wird meistens von Hepatitis D,E,F und B begleitet (verwandte Virenstämme).

Ansteckung wie bei Aids NUR das Hepatitis C noch infektiöser ist. Diese Krankheit kann auch durch küssen übertragen werden.
Ausserdem gibt es in Österreich mehr Hepatiti C kranke als HIV positive!

Na hab ich euch jetzt zum denken gebracht? (Ok um das ganze Mal etwas zu entschärfen.... Viele Hepatitis Kranke sind 70+ also dürfte es sich mit HIV die Waage halten)

Also bitte nicht immer "nur" über Aids reden sondern sich auch bewusst machen das es noch andere Geschlechtskrankheiten gibt, die mitunter sogar noch ansteckender sind......

P.S.: Überein mit Hepatitis C geht meist eine Abneigung gegen Alkohol Ursache: die verminderte Leberfunktion.

P.P.S: Also bitte keine flammings deswegen :D


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BeitragVerfasst: Di 06.06.06 00:47 
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Da liegst du schon richtig, man sollte auch andere Krankheiten im Aids-Hype nicht vergessen.
Aber im Unterschied zu Aids kann Hepatitis C medikamentös vorgebeugt werden.
Deshalb ist Aids hier ungemein gefährlicher, noch dazu wo sich die Krankheit über Jahre hinweg versteckt hält und man sie eventuell nicht einmal bemerkt.
Bis man auf einmal an scheinbar harmlosen Krankheiten erkrankt und stirbt.


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BeitragVerfasst: Di 06.06.06 06:50 
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kann man eigentlich anhand eines normalen bluttests (die zB beim bundesheer gemacht werden) feststellen ob man hiv positiv ist?


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BeitragVerfasst: Di 06.06.06 08:39 
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ich habe hep. c, seit mindestens 25 jahren, wurde mal so nebenbei festgestellt.
die übertragung übers küssen kannst knicken, stimmt genausowenig wie der rest, den du da schreibst ;)

abneigung gegen alkohol hätte ich auch noch nicht festgestellt :D
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BeitragVerfasst: Di 06.06.06 08:41 
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finde aber dass nicht nur aids/HIV erklärt werden sollte, daher:

Die "klassischen Geschlechtskrankheiten" umfassen

* die Syphilis,
* die Gonorrhoe (auch Tripper genannt),
* das Ulcus molle (auch "weicher Schanker" genannt),
* die Lymphopathia venerea - die "venerische Lymphknotenentzündung"

- eine Einteilung, die heute als überholt gilt.

Heute wesentlich häufiger und teils wesentlich schwerer zu behandeln sind

* AIDS / HIV
* Hepatitis B
* Herpes genitalis
* Chlamydien-Infektion
* Trichomonaden-Infektionen
* Filzläuse
* verschiedene humane Papilloma-Viren, z. B. jene, die Feigwarzen im Genitalbereich oder das Zervixkarzinom bei der Frau auslösen können.


nähere erklärung:

Syphilis

Syphilis (lat. Lues venerea), auch Lues, harter Schanker oder Franzosenkrankheit genannt, ist eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die von Bakterien (Treponema pallidum) verursacht wird.

Syphilis wird bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Während der Schwangerschaft und bei der Geburt kann eine erkrankte Mutter das Neugeborene infizieren

http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis



Gonorrhoe/Tripper

Gonorrhoe (auch Gonorrhö), umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet, ist eine Infektionskrankheit, die durch die Bakterien Neisseria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt, ausgelöst wird.

Die Gonorrhoe ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten überhaupt. Die Inkubationszeit beträgt 2–8 Tage.

Beim Mann kommt es zur Harnröhrenentzündung (Urethritis) mit Juckreiz, eitrigem Ausfluss und Brennen beim Urinieren. Bei der Frau kann zusätzlich eine Entzündung des Gebärmutterhalses mit eitrigem Ausfluss hinzukommen. Die Gonokokken können bei Oral- oder Analverkehr auch über Rachen oder Mastdarm übertragen werden.


Hepatitis B

Bild

Die Infektion erfolgt durch Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten eines anderen infizierten Menschen. Eine Übertragung ist deshalb durch Blut, bluthaltigen Speichel, Samenflüssigkeit und Scheidensekret möglich. Jede Berührung mit einer virushaltigen Flüssigkeit kann den Erreger übertragen. Die Eintrittspforten sind kleinste Verletzungen der Haut oder Schleimhaut. Als Risikofaktoren sind zu nennen: ungeschützter Geschlechtsverkehr, intravenöser Drogenkonsum, berufliche Tätigkeit im Gesundheitswesen, Erhalt von Blutprodukten ohne vorherige HBV-Testung, weiterhin zahnärztliche und invasive medizinische oder kosmetische Maßnahmen (Tätowierung, Piercing). Unter Kleinkindern kann die Infektion etwa durch Kratzen oder Beißen weitergegeben werden. Aber auch die Gegenstände des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Rasierapparate oder Nagelscheren, mit denen man sich häufig geringfügig verletzt, können Auslöser der Infektion sein. Häufigster Übertragungsweg ist aber der Geschlechtsverkehr und die vertikale Infektion unter der Geburt von der zumeist chronisch infizierten (HbsAg-positiven) Mutter auf ihr Kind.

Jedes Spenderblut wird in der Regel auf Hepatitisviren getestet, deshalb sind Ansteckungen durch Transfusionen nahezu ausgeschlossen.

Das Risiko der Ansteckung nach einer Nadelstichverletzung mit bekannt positivem „Spender“ liegt bei etwa 30 Prozent.



Hier keine Angst

eine frage die ich von anderen foren kenne (die bei uns komischerweise noch nicht gefragt wurde):

rote punkte am penis/balantis:

Eine Balanitis bezeichnet die Entzündung der Eichel, wobei die Vorhaut meist mitbetroffen ist (Balanoposthitis). Eine Balanitis ist häufig die Folge unzureichender Genitalhygiene. Begünstigend wirkt sich eine Vorhautverengung (Phimose) oder eine gleichzeitig bestehende Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) aus. Eine Balanitis kann auch im Rahmen verschiedener Infektionen sowie bei Geschlechtskrankheiten auftreten. Sie verursacht eine Rötung und/oder einen fleckigen Ausschlag auf der Eichel, in manchen Fällen kommt es zu Ausfluss. Außerdem kann Juckreiz auftreten, meist bestehen keine weiteren Beschwerden. Im Fall einer chronischen Balanitis ist eine Verhärtung der Vorhaut möglich, die zu einer Vorhautverengung führen bzw. eine bestehende verstärken kann.


Welche Ursachen kann eine entzündete Eichel haben?

Die häufigsten Gründe sind:

* Fehlende oder unzureichende Hygiene: Wird die Eichel unter der Vorhaut nicht regelmäßig gereinigt, führt dies zu einer Ansammlung von Smegma und einer übermäßigen Ansammlung von Keimen. Smegma ist eine natürlich vorkommende weißlich-gelbe, talgige Absonderung der Eichel- und Vorhautdrüsen beim Mann.

* Vorhautverengung (Phimose): Eine Vorhautverengung verhindert, dass die Eichel entsprechend gereinigt werden kann, und fördert damit die Entstehung einer Entzündung.

* Eine Balanitis kann aber auch als Begleiterkrankung bei sexuell erworbenen Erkrankungen auftreten (z. B. bei Condylomata acuminata, Gonorrhoe, Chlamydien-Infektion, Soor etc.). Beim Geschlechtsverkehr wirken mechanische Faktoren (Reibung) und das Entstehen kleinerer Verletzungen begünstigend.

* Die Reinlichkeitsbalanitis entsteht durch übertriebene Reinlichkeit - das Glied wird täglich ein oder mehrmals mit Seife gewaschen. Dadurch kommt es zu einer starken Entfettung und Schädigung der Eichel-Haut. Diese Form der Entzündung kann sehr oft chronisch werden. Häufig wird sie fälschlicherweise als Pilzerkrankung behandelt.

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"Ich kenne den Unterschied zwischen Hitlerdeutschland und der Bundesrepublik. Ihre Demokratie ist mir heilig, denn nur in ihr fühle ich mich sicher.
Deshalb: Wer sie antastet, hat mich am Hals, ob nun Moslem, Christ oder Atheist." (Ralph Giordanos)
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (Voltaire)


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Niko_Tin hat geschrieben:
Aber im Unterschied zu Aids kann Hepatitis C medikamentös vorgebeugt werden.


Nein gegen Hepatitis C kann man sich NICHT impfen oder vorbeugen oder was sonst noch alles.....
Du meinst Hepatitis A und B (wobei man A eigentlich nur dann bekommt wen man Stuhlgang von anderen ißt :D )

Alter_Knacker hat geschrieben:
@scrat:
ich habe hep. c, seit mindestens 25 jahren, wurde mal so nebenbei festgestellt.
die übertragung übers küssen kannst knicken, stimmt genausowenig wie der rest, den du da schreibst ;)

abneigung gegen alkohol hätte ich auch noch nicht festgestellt :D
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Hepatitis C ist durch speichel auch übertragbar aber (schlaues Buch gerade nachgelesen) 80-90% der Hepatitis C Stämme sind dadurch nicht übertragbar.

Hepatits B ist durch Speichel übertragbar... aber durch den verwandten Virenstamm kommt es dabei auch häufig zu einer Kombiinfizierung mit C und E

Und zur Abneigung gegen Alkohol :

Symptomatik von Hepatitis C: .... Inappetenz (individuelle Abneigung gegen bestimmte Speisen und Getränke)

Quelle: Klinisches Wörterbuch Pschyrembel (klinisches Nachschlagewerk)

Ausserdem kann jede Hepatitis Infektion auch chronisch werden--- auch Hepatitis A und B bleiben dir dann.....[/b]


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BeitragVerfasst: Di 06.06.06 20:05 
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@scrat
hm, hätte schwören können, das in einer Broschüre in meiner Schule gelesen zu haben.
Aber lt. Wikipedia hast du recht.


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